Segelflugzeugabsturz
Personenrettung: Segelflugzeug in Industriegebiet-Hafen in die Donau gestürzt
Ein Segelflugzeug ist Sonntagnachmittag in Linz-Industriegebiet-Hafen nahe dem Flugplatz in die Donau gestürzt, der Pilot wurde schwer verletzt.
Ein Segelflugzeug ist Sonntagnachmittag in Linz-Industriegebiet-Hafen nahe dem Flugplatz in die Donau gestürzt, der Pilot wurde schwer verletzt.
Matthias Lauber
Lokalredaktion
12.07.2020, 17:00 Uhr
aktualisiert
13.07.2020, 08:36 Uhr
Lesezeit: 4 Minuten
Linz. Ein Segelflugzeug ist Sonntagnachmittag in Linz-Industriegebiet-Hafen nahe dem Flugplatz in die Donau gestürzt, der Pilot wurde schwer verletzt.
Der Unfall ereignet sich offenbar, als das Flugzeug in die Luft gezogen werden sollte. Der Segelflieger stürzte samt Pilot im Linzer Stadtteil Industriegebiet-Hafen ins Wasser. Das Rote Kreuz bestätigte am Sonntagnachmittag, dass eine Person schwer verletzt wurde.
"Laut derzeitigem Ermittlungstand und Aussagen von Augenzeugen sowie des Piloten, einem 51-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land, welcher das Schlepperflugzeug geflogen hatte, ist nicht von einer technischen Absturzursache auszugehen. Auch Fremdverschulden ist auszuschließen. Laut Zeugenaussagen kam der Pilot unmittelbar nach dem Start ins Trudeln und schaffte es nicht das Flugzeug unter Kontrolle zu bringen. Schließlich riss das Schleppseil an einer Sollbruchstelle, welches ihn mit dem Schleppflieger verband. Dadurch kam es zu einem Strömungsabriss und das Segelflugzeug stürzte unkontrolliert in die Donau. Weitere Ermittlungen diesbezüglich werden getätigt," berichtet die Polizei am Montag in einer Presseaussendung.
Medienberichten zufolge soll der Pilot von anderen Piloten des nahegelegenen Flugplatzes gerettet und anschließend reanimiert worden sein.
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