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Interessante Wendung im Prozess wegen angeblich erzwungener Abtreibung - Angeklagter und Opfer nun verlobt
laumat.at/Matthias Lauber

Sieben Monate bedingt wegen Drohung

Interessante Wendung im Prozess wegen angeblich erzwungener Abtreibung - Angeklagter und Opfer nun verlobt

Online seit 15.05.2019 um 18:16 Uhr

Wels/Vöcklamarkt.

Eine Wendung gab es am Mittwoch im Prozess wegen einer angeblich erzwungenen Abtreibung. Der Angeklagte wurde zu sieben Monaten bedingt wegen einer gefährlichen Drohung verurteilt.

Eine spannende Wendung nahm am Mittwoch der Prozess wegen einer erzwungenen Abtreibung. Ein 22-Jähriger stand wegen dem Vergehen des Schwangerschaftsabbruchs ohne Einwilligung der Schwangeren und dem Verbrechen der schweren Nötigung vor Gericht.
Bei der Verhandlung brachte die Frau die Vorwürfe allerdings nicht mehr vor. Wie das Gericht am frühen Nachmittag mitteilte, sei die Frau mittlerweile offenbar mit dem Angeklagten verlobt und entschlug sich deshalb der Aussage. Der Mann wurde nur wegen einer gefährlichen Drohung zu sieben Monaten bedingt verurteilt.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft gab bisher keine Erklärung ab.

Interessante Wendung im Prozess wegen angeblich erzwungener Abtreibung - Angeklagter und Opfer nun verlobt

Foto: laumat.at/Matthias Lauber


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Prozess: Mann (22) soll Freundin zu Abtreibung gezwungen haben [15.05.2019]





von Matthias Lauber
am 15.05.2019 um 18:13 Uhr erstellt,
am 15.05.2019 um 18:16 Uhr veröffentlicht,
am 15.05.2019 um 18:16 zuletzt aktualisiert.