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vom 05.04.2025 01:19

Siedlung mit 65 Häusern wurde evakuiert

Großeinsatz nach Explosion in Ansfelden

Eine größere Gasexplosion hat am späten Dienstagabend in Ansfelden (Bezirk Linz-Land) ein Wohnhaus in Brand gesetzt und für chaotische Szenen gesorgt.

Großeinsatz nach Explosion in Ansfelden
laumat.at/Matthias Lauber
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Medien

Matthias Lauber
Lokalredaktion

27.06.2023, 22:29 Uhr
aktualisiert
28.06.2023, 23:08 Uhr


Lesezeit: 14 Minuten

Ansfelden. Eine größere Gasexplosion hat am späten Dienstagabend in Ansfelden (Bezirk Linz-Land) ein Wohnhaus in Brand gesetzt und für chaotische Szenen gesorgt.

Was genau passiert ist, war in der Nacht vorerst noch unklar, fest stand nur, dass eine Tiefenbohrung offenbar am Dienstagabend eine schwere Explosion in einer Siedlung in Ansfelden ausgelöst haben dürfte.
Die Feuerwehr stand offenbar bereits seit etwa vier Stunden aufgrund eines Wasseraustritts im Einsatz, als sich plötzlich eine schwere Explosion ereignete.
"Bei einer Tiefenbohrung in einem Siedlungsgebiet in Ansfelden kam es am 27. Juni 2023 zu einem Wasseraustritt, bei dem auch Gas ausströmte. Nachdem die Feuerwehr gerufen worden war, kam es bei einem benachbarten Grundstück zu einer Explosion, bei der eine Person unbestimmten Grades verletzt worden ist. Da das Gas nach wie vor austritt, ordnete der Bezirkshauptmann HR Mag. Manfred Hageneder die sofortige Evakuierung aller Bewohnerinnen und Bewohner der rund 65 Gebäude im gefährdeten Bereich an", berichtet die Polizei in einer ersten Presseaussendung.
Ein Großaufgebot von 18 umliegenden Feuerwehren wurde nachdem sich die Explosion ereignet hatte, an den Einsatzort entsandt. Ein Großteil der Einsatzkräfte musste aufgrund der Gefährdung vorerst in sicherer Entfernung auf ihren Einsatz warten. Das Gebiet wurde von der Polizei aufgrund der Gefahrenlage weiträumig gesperrt.
Es soll mindestens ein Haus gebrannt haben, nähere Informationen dazu wollte man in der Nacht nicht geben. Schätzungsweise 100 Bewohnerinnen und Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. Strom- und Gasversorgung wurde im gesamten Siedlungsgebiet abgeschaltet.
Am frühen Mittwochmorgen sind Techniker eines Bohrunternehmens an der Einsatzstelle eingetroffen und haben erste Sicherungsmaßnahmen gesetzt.

"Um ca. 17:30 Uhr wurde die erste Feuerwehr alarmiert, weil bei Bohrabeiten ein starker Wasseraustritt zu verzeichnen war, mit etwa 1.00 Litern pro Minute um die Bohrarbeiten soweit zu unterstützen, damit das Wasser keinen Schaden anrichten kann. In weiterer Folge ist uns dann aufgefallen, dass da Gas dabei ist. Wir haben dann Messarbeiten gesetzt. Es haben uns auch die Bohrleute gesagt, dass das ganz normal ist, dass da Sicker- und Erdgas in geringen Mengen dazu kommt und aufeinmal hat es im hinteren Bereich beim Nachbarhaus eine dementsprechende Explosion gegeben, sodass wir gleich hingerannt sind. Uns war am Anfang gar nicht klar, ist das jetzt ein anderer Einsatz oder hängt das mit den Bohrarbeiten zusammen. Wie man dann die Farbgebung der Flammen gesehen hat, hat man gesehen, da ist Gas dabei. Dann hat man schon vom Schaden gesehen, der Keller brennt, im Erdgeschoß brennt es, der Dachstuhl brennt, der Garten brennt. Also wenn einmal beim Rasen Flammen herausgekommen und das in hellbläulicher Farbe, so haben wir gesagt, das ist durchgehend mit Gas getränkt", schildert Helmut Födermayer die dramatischen Minuten.

"Im Laufe des Nachmittags erfolgte in der Siedlung eine Nachbohrung, um die Öffnung später mit Flüssigzement abzudichten. Diese Arbeiten sind noch im Gange und werden von Sachverständigen des Landes und externen Experten begleitet. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr nehmen laufend Proben in den evakuierten Gebäuden, um Rückschlüsse auf die Gefahrenlage zu ziehen. Die evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner werden voraussichtlich erst morgen wieder in ihre Häuser zurückkehren können. Voraussetzung dafür ist, dass an der Unglücksstelle kein weiteres Gas austritt und die betroffenen Gebäude entsprechend belüftet werden, sodass keine Gefahr mehr für die Menschen besteht. Das behördliche Platzverbot wird bis morgen verlängert. Alle Bewohnerinnen und Bewohner der evakuierten Siedlung in Freindorf konnten inzwischen woanders untergebracht werden. Für 21 ältere Menschen wurde eine vorübergehende Unterkunft im Zentrum für Betreuung und Pflege in Enns sowie in Neuhofen an der Krems gefunden. Dort ist auch die medizinische Versorgung gesichert. Auch an die Haustiere in der Wohnsiedlung wurde gedacht. So ist auf dem Stadtamt von Ansfelden eine Hotline der Tierrettung für betroffene Tierhalterinnen und Tierhalter eingerichtet worden. Aus einem Haus hat die Tierrettung mit Hilfe der Feuerwehr neun Katzen gerettet", berichtet die Polizei Mittwochabend in einer Presseaussendung.



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