19 Feuerwehren im Löscheinsatz
Explosion bei Entsorgungsbetrieb in Hörsching fordert mehrere Schwerverletzte
Eine Explosion bei einem Entsorgungsbetrieb in Hörsching (Bezirk Linz-Land) hat Donnerstagvormittag neun teils Schwerverletzte gefordert.
Eine Explosion bei einem Entsorgungsbetrieb in Hörsching (Bezirk Linz-Land) hat Donnerstagvormittag neun teils Schwerverletzte gefordert.
Matthias Lauber
Lokalredaktion
10.10.2019, 09:45 Uhr
aktualisiert
11.10.2019, 08:13 Uhr
Lesezeit: 11 Minuten
Hörsching. Eine Explosion bei einem Entsorgungsbetrieb in Hörsching (Bezirk Linz-Land) hat Donnerstagvormittag neun teils Schwerverletzte gefordert.
In einer Firmenhalle eines Entsorgungsbetriebes in Hörsching ist es am frühen Vormittag zu einer Explosion gekommen.
"Die Situation war, dass wir ein Gebäude vorgefunden haben, wo schwarzer Rauch aufgestiegen ist, dass ein Haufen Splitter und Geröll herumgelegen ist auf den Zufahrtswegen und schreiende Betriebsangehörige herausgerannt sind. Wir haben sofort eine Erkundung gemacht, wo kommt es her, wie schaut es aus und dann haben wir den Entschluss getroffen, dass wir zuerst schützen und dann ablöschen. Dadurch haben wir auch die "Halle 3" retten können," schildert Andreas Platzer, Einsatzleiter der Feuerwehr Hörsching.
"Es war eine Explosion mit Feuer und Rauchentwicklung. Wir haben drei Schwerverletzte, darunter vorwiegend Brandverletzte und sechs Leichtverletzte sowie einige weitere unverletzte Beteiligte," berichtet Dr. Gunar Gebhartl, Leitender Notarzt des Roten Kreuzes.
Zwei der Schwerverletzten wurden mit Notarzthubschraubern in Spezialkliniken geflogen. Zwei Notarzthubschrauber, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, 14 Rettungsfahrzeuge und 19 Feuerwehren der Alarmstufe 4 standen beziehungsweise stehen im Einsatz.
"Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich 18 Mitarbeiter in der Produktion. Von diesen wurden insgesamt neun Personen verletzt, drei davon schwer. Die drei Schwerverletzten, ein 44-Jähriger Bosnier aus Linz und zwei Österreicher, 38 und 46 Jahre alt aus den Bezirken Linz-Land und Wels-Land, wurden mit zwei Notarzthubschraubern beziehungsweise einem Notarzteinsatzfahrzeug in Krankenhäuser nach München Klinik Bogenhausen, Wien und Linz geflogen beziehungsweeise eingeliefert. Die weiteren Verletzten wurden in Krankenhäuser nach Wels und Linz verbracht," so die Polizei.
Die Ursache für die Explosion ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
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