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vom 03.04.2025 19:18

Einsatzkraft der Feuerwehr bei Rettungsmaßnahmen auch kurzzeitig verschüttet

Arbeiter verschüttet: Zwei Tote bei schwerem Unfall bei Grabungsarbeiten auf Baustelle in Gampern

Ein folgenschwerer Arbeitsunfall hat sich Dienstagnachmittag auf einer Baustelle in Gampern (Bezirk Vöcklabruck) ereignet. Zwei Arbeiter kamen dabei ums Leben.

Arbeiter verschüttet: Zwei Tote bei schwerem Unfall bei Grabungsarbeiten auf Baustelle in Gampern
laumat/Matthias Lauber
|

Medien

Matthias Lauber
Lokalredaktion

04.03.2025, 18:57 Uhr
aktualisiert
21:33 Uhr


Lesezeit: 9 Minuten

Gampern. Ein folgenschwerer Arbeitsunfall hat sich Dienstagnachmittag auf einer Baustelle in Gampern (Bezirk Vöcklabruck) ereignet. Zwei Arbeiter kamen dabei ums Leben.

Der Unfall ereignete sich gegen 14:45 Uhr bei Grabungsarbeiten in Gampern. Die Einsatzkräfte von vier Feuerwehren wurden zu mehreren verschütteten Personen auf einer Baustelle in Gampern alarmiert. Vor Ort bestätigten sich die ersten Befürchtungen. Drei Arbeiter wurden verschüttet, zwei davon konnten leider nur mehr tot ausgegraben werden.
Ein Feuerwehrmann wurde während der Rettungsmaßnahmen von nachrutschendem Erdreich ebenfalls verschüttet, wie die Polizei berichtet. Er wurde zur Kontrolle ins Klinikum gebracht.

"Drei verschüttete Personen in einer Künette war das Alarmierungsstichwort. Wie die ersten Kräfte vor Ort waren, haben sie eine Person vorgefunden, die sich scheinbar selbst befreien konnte und dann offenbar kollabiert ist. In weiterer Folge war die Künette eingestürzt und keine Person mehr sichtbar. Die Bauarbeiten dürften sich auf eine Entwässerungskünette beschränkt haben. Wir haben eine Künette in einer Länge von etwa 20 Metern, eineinhalb Meter breit und einer Tiefe von knapp drei Metern vorgefunden. Man hat akribisch versucht händisch und mit kleinen Schanzwerkzeugen die Erde wegzuschaffen, bis dass man dann die erste Person vorgefunden hat. Diese wurde dann sorgsam befreit. Wir haben uns immer wieder abwechseln müssen, weil es an die Grenzen gegangen ist bei den Einsatzkräften. Die zweite Person war im Nahbereich, aber nochmal ein Stück tiefer, ziemlich an der Kanalsole. Wir haben uns dann zusätzlich noch selbst sichern müssen. Die Personen konnten schlussendlich leider nur mehr geborgen werden. Wir haben dann die Unfallstelle gesichert beziehungsweise mit dem Bagger zugeschüttet."

Wolfgang Hufnagl
Bezirksfeuerwehrkommandant Vöcklabruck
"Am 04. März 2025 gegen 14:40 Uhr wurde die Polizei nach Gampern zu einer Baustelle in der Ortschaft Am Hang beordert, da sich ein schwerer Arbeitsunfall ereignet hatte und mehrere Personen verschüttet worden seien. Wenige Minuten nach Anzeigenerstattung traf die Polizei mit der Feuerwehr an der genannten Örtlichkeit ein. Vor Ort konnte von den Beamten ein Mitarbeiter der betroffenen Baufirma angetroffen werden, welcher gerade dabei war, seine Arbeitskollegen, welche von massiven Erdmengen verschüttet wurden, mit einer Schaufel frei zu graben. Dieser schaffte es, vor Eintreffen der Rettungskräfte, bereits einen seiner Arbeitskollegen erfolgreich auszugraben. In weiterer Folge übernahm die Feuerwehr die Rettungsmaßnahmen sowie Stützungsmaßnahmen. Während der Rettungsmaßnahmen durch die Feuerwehr kam es jedoch erneut zum Einsturz des Erdwalles, wodurch ein Feuerwehrmitglied verschüttet wurde. Dieser konnte allerdings nach wenigen Minuten erfolgreich gerettet werden und wurde anschließend mit dem Roten Kreuz mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck verbracht. Die bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte befreite Person wurde nach notärztlicher Versorgung mit Verletzungen unbestimmten Grades mit der Rettung ins Salzkammergut Klinikum Gmunden verbracht. Die beiden anderen Männer konnten nur noch tot geborgen werden."

Polizei Oberösterreich
Presseaussendung


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