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vom 03.04.2025 15:34

Höhlenforscher nach internem Notfall verstorben

Dramatischer Höhlenrettungseinsatz in der Hirlatzhöhle in Hallstatt

In Hallstatt (Bezirk Gmunden) fand am Sonntag ein dramatischer Höhlenrettungseinsatz in der Hirlatzhöhle statt, nachdem ein 53-jährige Höhlenforscher einen internen Notfall erlitten hatte.

Dramatischer Höhlenrettungseinsatz in der Hirlatzhöhle in Hallstatt
laumat.at/Matthias Lauber
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Medien

Matthias Lauber
Lokalredaktion

28.02.2016, 14:59 Uhr
aktualisiert
29.02.2016, 12:30 Uhr


Lesezeit: 6 Minuten

Hallstatt. In Hallstatt (Bezirk Gmunden) fand am Sonntag ein dramatischer Höhlenrettungseinsatz in der Hirlatzhöhle statt, nachdem ein 53-jährige Höhlenforscher einen internen Notfall erlitten hatte.

"Eine Gruppe von insgesamt fünf deutschen, österreichischen und tschechischen Höhlenforschern stieg am 26. Februar 2016 gegen 10:00 Uhr von Hallstatt aus zum Portal der Hirlatzhöhle auf. Die Forscher bezogen das Biwak in der sogenannten "Sprengstelle." Dieses Biwak liegt für ungeübte Geher in etwa 2,5 bis 3 Gehstunden vom Eingang der Höhle entfernt. Die Höhlenforscher teilten sich am Morgen des 27. Februar 2016 in zwei Gruppen auf. Eine 31-jährige deutsche Staatsbürgerin stieg mit dem 53-jährigen deutschen Staatsbürger und einem 53-jährigen tschechischen Staatsbürger vom Biwak in der "Sprengstelle" in Richtung "Schwabenland" auf. Zu Ostern war eine fünftägige Forschungstätigkeit geplant, hier waren die entsprechenden Vorarbeiten zu machen. Der Ein- und Ausbau von Sicherungsseilen dauerte für die Forscher bis spät in die Nacht und so kamen die Drei gegen 02:30 Uhr, nach zirka 17 Stunden Forschungstätigkeit, in die Nähe des Biwaks. Nur etwa 200 Meter vor dem Biwak klagte der 53-jährige deutsche Staatsbürger aus Walldorf kurz über ein Gefühl der Kälte und brach dann völlig unerwartet zusammen. Sofort wurde mit Reanimationsmaßnahmen begonnen. Auch die zwei anderen Forscher, die bereits im Biwak schliefen, nämlich eine 36-Jährige aus Wien und ein 52-jähriger Deutscher aus Erlangen, wurden geweckt. Diese beiden Forscher traten nur eine kürzere Tour an und befanden sich deshalb schon im Biwak," berichtet die Polizei am Montag in einer Presseaussendung.
"In der Hirlatzhöhle bei Hallstatt - das ist eine über 100 Kilometer lange Höhle - ist heute um 02:30 Uhr in der Früh, ein deutscher Staatsangehöriger verstorben, offenbar eines Herztodes. Es waren in Summe fünf Personen, zwei sind ausgestiegen um ca. 03:00 Uhr in der Früh und haben dann um etwa 07:00 Uhr in Früh alarmiert. Man ist dann hineingegangen und hat dann einmal die zwei beim Leichnahm sitzenden Personen herausbegleitet, im Beisein der Gemeindeärztin. In weiterer Folge wurden Kräfte der Höhlenrettung alarmiert, die jetzt auch den Leichnam bergen, was bis in die frühen Morgenstunden dauern wird. Das schwierige an Bergungsaktionen in Höhlen ist immer der technische Aufwand und das Know-how, sowie das seiltechnische Können," schildert Michael Gruber, von der Bergrettung Hallstatt.
Bergrettung, Höhlenrettung und Alpinpolizei standen bis am späten Sonntagabend im Einsatz. Der verstorbene Höhlenforscher konnte schließlich gegen Mitternacht aus der Höhle geborgen werden.



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Michael Gruber, Bergrettung Hallstatt



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